Fragebogen Tornike Chelidze

Zu guter Letzt geht unser 10 Fragen Interview heute an: Tornike Chelidze

1. Which impact has Tbilisi on your own work?

Tbilisi is the city where I grew up and my very first memories are connected to it. Here I remember the war and the dances till the break of dawn in order to forget about it. Streets, friends, nights, dawns, the sound of the train coming from the station, stuff. To me Tbilisi is made up with all these things and has always had a great influence on my activities.

2. What do you like about Tbilisi? What is annoying you?

What I like most about Tbilisi is my personal attitude to it. Places, humans, scent and sound. However due to uncontrolled urbanization, all of my bonds with this city mentioned above are gradually disappearing.

3. How is your experience with the Literature Scene in Tbilisi?

Throughout the years I have been holding and promoting literary events. Among them was the annual performance named “Dghenaklulta“which was held on February 27.

4. On which project are you working right now?

Currently I am working on the second book of my poems.

5. How do you bring yourself in a mood for your writing? Which capabilities, which writing-environment and atmosphere do you need?

In every place it is possible to think about what to write down. More precisely, they come to your mind voluntarily, you just got to have something with you to note things down, a piece of paper, a mobile phone or a computer. At a particular point when you start writing, the most powerful thing is the surrounding peacefulness and tranquility not to keep you distracted.

6. How do you develop a literature text?

After writing a text I go back to it several times. I write consecutively, copying every detail to the piece of paper, then I start editing, removing, adding or changing things at all.

7. How much time do you spend with your writing per week? Are you satisfied with that time?

I rarely manage my time to write something continuously during a particularly long period of time. There are some periods where I dedicate most of my time to writing and there are also periods where I try to detach from the creative process. That can certainly make one feel both positively or negatively excited.

8. On which current social topics are you interested right now? And do there have impact on your writing?

The main topic I am currently interested in, is the state of people living in post-Soviet cities and their attempts to forget many things, even by remembering things that did not happen at all. Consequently, the less relevant concrete social topics are less likely to be described by me.

9. How did you become a writer?

Am I a writer? I often avoid this status as it rests on some responsibilities, thus I delay the moment of becoming a writer for the future.

10. How do you use the internet and social media platforms for your writing and as a place for presentation?

Social network is what I use the most. Several years ago I posted my poems on literary portals, now I rather prefer to publish new texts in printed literary journals.

Rezitator*innen

Während der Langen Lesenacht des Berlinisi-Festivals, 01.09.2018 werden die Schauspieler*innen und Rezitator*innen Denis Abrahams und Karen Suender uns ihre Stimmen leihen und einige georgische Texte in der Übersetzung vortragen. Wir freuen uns!

Denis Abrahams

Copyright Graham Hains

geboren in Wiesbaden, studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main und spielte zahlreiche Rollen an Stadt- und Staatstheatern.
Seit 2004 lebt und arbeitet Denis Abrahams als freier Sprecher und Vorleser in Berlin. Neben seinen Lesungen, Hörbüchern und Hörspielrollen führt er auch Regie für Hörspiele und Hörbücher. Abrahams ist Gründungsmitglied des Literaturhauses Lettrétage und gestaltete hier viele literarische Abende als Sprecher und Kurator.

Karen Suender

Jahrgang 1974, studierte nach einer klassischen Tanzausbildung Schauspiel in Paris und Berlin. Nach Engagements an Theatern in Münster, Hannover, Leipzig, sowie bei den Bayreuther Festspielen, lebt sie seit 1999 als freie Schauspielerin, Sprecherin und Rezitatorin in Berlin.
Neben regelmäßigen Lesungen ist sie seit 2008 schwerpunktmäßig als Studiosprecherin tätig.
Ihre Stimme ist nicht nur in zahlreichen Hörfunk- und Fernsehbeiträgen (u.a. für Arte, ZDF, SWR) zu hören, sondern auch in Hörbüchern und Hörspielen (u.a. Die Drei ???). Außerdem ist sie Sängerin in der Berliner Band Travelling Light und publiziert jährlich den KIBA – einen Initiativbewerbungsalmanach für Schauspieler*innen und Sänger*innen.

Fotodokumentation

Wir freuen uns sehr, dass der Journalist und Fotograf Mirko Lux das Berlinisi-Festival mit seiner Fotokunst begleiten und dokumentieren wird.

Mirko Lux

Mirko Lux hat neuere deutsche Literatur und Kunstgeschichte in Berlin und Siena studiert. Während und nach dem Studium arbeitete Mirko als freier Journalist und Fotograf. Seit Mai 2013 ist Mirko Referent für Kommunikation und Programme im Berliner Büro des Villa Aurora & Thomas Mann House e. V., einer Non-Profit-Organisation, die den transatlantischen Dialog durch kulturellen und intellektuellen Austausch und Programme fördert.

Bloggerinnen

Wir freuen uns darauf, dass Isabella Caldart, Angie Martiens und Juliane Noßack das Berlinisi-Festival über fünf Tage als Bloggerinnen begeleiten werden.
Sie werden mit Interviews, Kurzreportagen, Impressionen und Snapshots über das Festival berichten.

Isabella Caldart

macht allerhand Jux und Tollerei mit dem geschriebenen Wort. Sie verfasst Artikel (unter anderem für die taz, das Missy Magazine, den Freitag und das Magazin der Büchergilde Gutenberg), arbeitet als Lektorin und betreut die Social-Media-Accounts des Deutschen Buchpreises, außerdem bloggt sie seit zweieinhalb Jahren auf www.novellieren.com über Gegenwartsliteratur.

Angie Martiens

Copyright Tabitha Anders

studierte Germanistik, Politikwissenschaft, Neuere Deutsche Literatur und Tanzwissenschaft in Berlin und Stockholm. Seit 2017 schreibt sie auf dem Literaturblog Litaffin, den sie seit diesem Jahr auch kollektiv leitet. Georgien, das sie im Mai bereiste, zählt derzeit zu ihren bloggenden Interessenschwerpunkten.

Juliane Noßack

Juliane Noßack treibt sich literarisch vielerorts im Netz herum. Seit 2014 bloggt sie über Literatur auf Poesierausch, während ihres Studiums der Angewandten Literaturwissenschaft an der FU Berlin leitete sie Litaffin. Gerade absolviert sie ein Volontariat im Verlagswesen und kümmert sich nebenbei noch um den open mike-Blog.

Programmheft

Rechtzeitig zum Festival ist auch unser Programmheft fertig und angeliefert geworden.

Was sollen wir sagen – es ist sehr schön geworden, und ein bisschen umfangreicher geworden, als ursprünglich gedacht. Aber seht selbst.

Großer Dank an Simon Wahlers für die tolle Umsetzung und Gestaltung.

Programmheft Berlinisi

Fragebogen Lorena Simmel

Unsere 10 Fragen gehen heute an Lorena Simmel.

1. Welchen Einfluss hat Berlin auf deine Arbeit?

Die Stadt beeinflusst meinen Lebens- und Arbeitsrhythmus, sie macht mich müde und fit. Sie beeinflusst meine Weltanschauung und so auch das, was ich schreibe.

2. Was gefällt dir an Berlin? Was nervt dich?

Ich liebe Berlin und liebe Berlin nicht. Mir gefällt zum Beispiel, dass man anonym ist, manchmal stört mich das aber auch. So hat für mich das meiste an Berlin mehrere Seiten.

3. Wie nimmst du die Literaturszene in Berlin wahr?

Als übersichtlich und vielseitig. Manchmal als eine von ein paar einzelnen Institutionen dominierte Literaturszene.

4. An welchem Projekt arbeitest du gerade?

Ich schreibe an meiner Masterarbeit in Literaturwissenschaften.

5. Wie bringst du dich für dein Schreiben in Stimmung? Welche Ressourcen, welche Schreibumgebung, -atmosphäre benötigst du?

Ich brauche Zeit und Ruhe (und Geld). Besser frische Luft als hohe Temperaturen. Oft beeinflusst mich, was ich gerade lese.

6. Wie entwickelt sich ein literarischer Text bei dir?

Nach und nach.

7. Wieviel Zeit verbringst du pro Woche mit deinem Schreiben, und bist du damit zufrieden?

Im Moment schreibe ich sehr wenig (siehe Frage 4). Ich würde gerne mehr schreiben und hoffe, das mit der Abgabe der Masterarbeit wieder tun zu können.

8. Welche aktuellen gesellschaftlichen Themen beschäftigen dich gerade? Und haben sie Auswirkungen auf dein Schreiben?

Mich beschäftigt, was (denke ich) die meisten heute beschäftigt… Die Flüchtlingskrisen, der „neue Terrorismus“, Trump; auf kleinerem Raum Europa, Ost- und Westeuropa, die Ukraine, Polen, die Demokratie, die AfD, die Klimaerwärmung, Plastik… Ich denke schon, dass sich das auf mein Schreiben auswirkt. Vielleicht nicht direkt, aber es sickert wohl so hinein?

9. Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Das kann ich nicht so gut erklären. Ich schreibe schon lange. Im Gymnasium hat mich meine Deutschlehrerin darin bestärkt, mich am Literaturinstitut, das damals gerade in meiner Stadt in der Schweiz (Biel) aufgebaut wurde, zu bewerben. Ich wurde genommen und habe dort studiert.

10. Wie nutzt du das Internet und Social Media-Plattformen für dein Schreiben und als Präsentationsort?

Ich benutze sie (noch) nicht.

Fragebogen Tako Poladashvili

Tako Poladashvili beantwortet heute unsere 10 Fragen.

1. Which impact has Tbilisi on your own work?

Cities mean a lot to me. They give me inspiration and structure for my novels. Tbilisi is a capsule for me, I love and hate it at the same time. For my book, the cities Augsburg (near Munich) and Batumi (city in Georgia) inspired me a lot. Nevertheless, I cannot write neither in Batumi or in Augsburg, only in Tbilisi.

2. What do you like about Tbilisi? What is annoying you?

Tbilisi has an unique feature: Every building has something to tell. Suburbs attract me more than the center. I love the architecture of old buildings. New constructions and less green space annoy me a lot.

3. How is your experience with the Literature Scene in Tbilisi?

A long time ago we had a webpage called “ literature.ge“, one of the first literature-scene things in Georgia. More or less, I know writers and publishers, some of them are my best friends.

4. On which project are you working right now?

Right now I am working on different projects: Distopia, dark fantasy and non-fiction novel.

5. How do you bring yourself in a mood for your writing? Which capabilities, which writing-environment and atmosphere do you need?

I try to find a calm place or the right time. I enjoy writing early in the morning or late at night. I try to listen to music or other people’s conversations. Chatting with interesting people, doing sports or watching movies – that’s what brings me in a mood for writing.

6. How do you develop a literature text?

Developing texts can take time: days and even years. I make notes and then, one day I sit down and write totally different texts out of them. I try not to edit texts after they are written and the document is saved.

7. How much time do you spend with your writing per week? Are you satisfied with that time?

I have two kinds of periods: on the first period I work everyday on my ideas, like it’s my job and I have a deadline, on the other period, I write whenever I got time and when I’m in a good mood. Satisfied with the time?- never!

8. On which current social topics are you interested right now? And do there have impact on your writing?

I’m interested in every social issue (gender equality, bullying, sexual harrasment, classification, labor, law, etc.) that impacts our lives and of course, my writing.

9. How did you become a writer?

I started writing when I was 15/16. I started with poetry and switched to prose from time to time more and more, caracters and stories started to live in me. So I started publishing my poetry and prose on literature webpages, took part in different competitions and wrote a book. I studied movie script writing in the class of Kote Jandieri. For almost 2 years my homework was reading and writing and that helped me a lot to develop writing skills and to make a story out of nothing.

10. How do you use the internet and social media platforms for your writing and as a place for presentation?

Social media is a main platform nowadays for sharing information. For my bad, I don’t use it for presentations or to show off. I prefer others to talk about my writing, not about me.

Fragebogen Titus Meyer

Heute stellt sich Titus Meyer unseren 10 Fragen.

© Dirk Skiba

1. Welchen Einfluss hat Berlin auf deine Arbeit?

Berlin ist meiner Einschätzung nach eine der allergeeignetsten deutschen Städte für den waghalsigen Versuch eines Künstlerlebens. Zudem bin ich hier geboren und aufgewachsen.

2. Was gefällt dir an Berlin? Was nervt dich?

Nicht besonders viel, aber vielleicht generell die Museen, vor allem die Sammlung Scharf-Gerstenberg in Charlottenburg. Die Seen nördlich und südlich vor Berlin, der Grunewald, der Tiergarten, die Gegend im Bereich Schönhauser Allee – Eberswalder Straße, sowie den gesamten Ortsteil Friedrichshain. Mich nerven nahezu alle Menschen, öffentliche Verkehrsmittel, der Lärm, die sehr schlechte Luft, die Dreckigkeit, die Menschenmassen.

3. Wie nimmst du die Literaturszene in Berlin wahr?

Ich betrachte sie als sehr lebhaft, vielgestaltig, und auch, verglichen mit anderen deutschen Städten: dankbar.

4. An welchem Projekt arbeitest du gerade?

Hauptsächlich arbeite ich gerade an einer Art Flüchtlingsgedichtzyklus: Einer
„lyrisch-begleitenden Einfühlung in die Gedanken- und Empfindungswelt einer
syrischen Flüchtlingsfamilie.“ Nebensächlich schreibe ich aber derzeit auch Gedichte, die ich gern irgendwann im Rahmen eines Horrorlyrikprojektes veröffentlichen will. Ach ja, und englische Palindromgedichte häkele ich hin und wieder; vielleicht werde ich daraus auch irgendwann ein Buch machen wollen, aber das kann dauern.

5. Wie bringst du dich für dein Schreiben in Stimmung? Welche Ressourcen, welche Schreibumgebung, -atmosphäre benötigst du?

Ich brauche viel Kaffee, Ruhe, Einsamkeit, Muße und Nacht. Abend geht auch.

6. Wie entwickelt sich ein literarischer Text bei dir?

Kommt darauf an, was ich wie schreibe. Aber bei Anagrammen & Co ist es so,
dass es meist mit einer kleinen Texteinheit beginnt. Mit irgendetwas, was mir einen Ohrwurm verpasst, oder ich zerstören, auseinandernehmen oder konservieren will, weil ich es mag. Was dann folgt, ist eine Mischung aus kombinatorischer Grübelei und intuitiv-inspirativem Fortkommen im Text. Bei meinem derzeitigen Hauptprojekt aber, das viel freie Lyrik beinhalten wird, ist es aber sehr viel eher Letzteres. Dies fühlt sich ein bisschen wie Urlaub von den Regelgedichten an. Den hab ich mir aber auch mal verdient.

7. Wieviel Zeit verbringst du pro Woche mit deinem Schreiben, und bist du damit zufrieden?

Derzeit 20 – 30 Stunden. Damit bin ich sehr zufrieden.

8. Welche aktuellen gesellschaftlichen Themen beschäftigen dich gerade? Und haben sie Auswirkungen auf dein Schreiben?

Tierrecht (mir schwebt da eh der Titel Mausmodell für einen Lyrikband vor), und, wie schon erwähnt, die Flüchtlingskrise. Das freie Schreiben am geplanten Buch tut gut, ist mal eine willkommene Erfrischung. Und nebenbei bekomme ich auch kleine Einblicke in die arabische Sprache.

9. Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Lyrik mochte ich wirklich schon als kleines Kind. In meiner Jugend war ich
musizierobsessiv, mochte klassische Musik und komponierte auch gern selber Fugen und so etwas. Und eigentlich wäre ich fast auch Musiker geworden, aber aus irgendeinem Grund zog ich mit 20 dann doch nach Greifswald, um Skandinavistik und Germanistik zu studieren. Zu der Zeit bekam ich dann auch Rilke und Günter Nehm in die Hände. Deren Werke hatten mich damals wirklich umgehauen. Gerade diesen oulipoiden Ansatz Nehms fand ich ungeheuer spannend, da mich Anagramme & Co sehr an die mathematische Herangehensweise in der Barockmusik erinnerten. Dadurch begann ich eigene Texte dieser Art zu versuchen, und dies wurde über die Jahre zur Sucht.

10. Wie nutzt du das Internet und Social Media-Plattformen für dein Schreiben und als Präsentationsort?

Ich habe Facebook immer viel genutzt, um Gedichte zu posten, und mich dadurch auch vernetzen zu können mit Ähnlichgesinnten. Aber ich poste immer weniger, oder nur kleine, kurze Sachen, weil mir meine Sachen zunehmend zu schade dafür sind, durch die Internet-Exhibierung verpulvert zu werden.

Fragebogen Ketevan Meparidze

10 Fragen an Ketevan Meparidze.

© Kettie Kawalsky

1. Which impact has Tbilisi on your own work?

I was born here. Everything I remember is somehow connected with that city. So, a huge part of me feels the necessity of writing about the people living around me.

2. What do you like about Tbilisi? What is annoying you?

I have my favorite places which I love the most: some cozy cafes and restaurants . There I feel like at home. What is annoying me are people who love to spread gossip about others.

3. How is your experience with the Literature Scene in Tbilisi?

I always knew I would write stories despite of everything. In spite of other’s thoughts about my work, because this is what makes me feel alive. The first literary contest whichI attended, was ‚Alubloba‘. My story was nominated ‚the best rhythmic prose‘. Then I was just writing for myself, or I thought so at least. Until one day when I decided to attend another contest, named ‚The Legend of Fall‘ where I won first place. One of the most memorable experiences was another contest called ‚Insomnia‘, which is looking for youngsters writing in horror genre.

4. On which project are you working right now?

At the moment I’m writing about a young crazy author who has a writer’s block and looks for solution.

5. How do you bring yourself in a mood for your writing? Which capabilities, which writing-environment and atmosphere do you need?

Usually I go to a café with my laptop, order red wine and start listening to a song from my favorite movie. After a while new ideas come to my mind.

6. How do you develop a literature text?

I always know how a story is going to start as well as the end of it. What is in the middle I never know.

7. How much time do you spend with your writing per week? Are you satisfied with that time?

Because of my daily work I have some issues switching from my job to my protagonist. So, 1-2 pages are the maximum per week. To be honest, I’m not satisfied with that time, but i can’t help myself to change it.

8. On which current social topics are you interested right now? And do there have impact on your writing?

Gender issues are the matter which inspired me to write one of my favorite novels PAN.

9. How did you become a writer?

There is no unusual story about how I became a writer. I was obsessed with several book characters when I was a child. After a while, I felt like I wanted to share my own stories with others too. This is how it all started.

10. How do you use the internet and social media platforms for your writing and as a place for presentation?

I have a Facebook page for my book, but I rarely post any updates. Usually, I use my own personal FB page to share some news regarding my book presentation, or an interview, etc. I think I will start with a Facebook event. It would be great to know other writers‘ writing routine and how they manage to switch from their jobs to writing. Also, I would love to discuss some practical tips of attracting more and more readers.

Fragebogen Giorgi Shonia

10 Fragen an Giorgi Shonia.

1. Which impact has Tbilisi on your own work?

Tbilisi has a great influence on me, I can’t write when I am away from Tbilisi. Tbilisi is an urban city, my poetry is urban too, I can’t imagine it without the daily rhythm of this city. That’s why Tbilsi plays an important part in my poetry, it is my inspiration.

2. What do you like about Tbilisi? What is annoying you?

I am fond of Tbilisi very much, because the cultural and literary process actively runs here which is so lack for other regions of Georgia. Tbilsi is also a multicultural city. There are lots of people of various nations and it makes the life more interesting and colourful here. Though, the most troublesome problem in Tbilisi is architectural chaos and polluted air by car fumes, generally environmental issues. It’s unbearable because Tbilisi is losing its historical surface.

3. How is your experience with the Literature Scene in Tbilisi?

My poems are published in Georgian literary journals . I also often participate in literary events. Several times I had meetings with students at the school. It was amazing.

4. On which project are you working right now?

From the 10th-11th of June, I held, together with my mate Nick Lashkhia, a modern Art Festival: F-5 in Zugdidi. It´s a nice, little western town of Georgia, where we invited some Georgian poets, writers and musicians. It was very relevant event for Zugdidi, because there are not often such cultural and literary events in Georgian regions. I think, it was „a proper step“ towards the cultural process of decentralization.

5. How do you bring yourself in a mood for your writing? Which capabilities, which writing-environment and atmosphere do you need?

The Writing process is still mystical for me till now, as I don’t know how it happens. One thing I really know is that I can’t write when I am happy and satisfied. A strong desire appears, when I am in depression or surroundings give me some challenges to write. These can be the workers actions, strikes and other activities.

6. How do you develop a literature text?

Working with texts is a very hard process, as it takes a long time to finish or form the text. Sometimes it lasts for months to perform a text and get the result that you wished for. But it’s a very pleasant feeling while writing, as you see your text in the initial stages and enjoy your work result.

7. How much time do you spend with your writing per week? Are you satisfied with that time?

You never know how much time you will work, in a week or a month. It happens, that you can’t write anything for some months but you are able to do much work in a week, which you can’t imagine to do in a year. A writing process can’t be planned and predicted beforehand, that’s why it is so attractive but I’m never satisfied with myself willing to increase and improve the quality of my poems.

8. On which current social topics are you interested right now? And do there have impact on your writing?

Just now I’m working on a poem, that is wholly about modern Georgia together with its most important, social, actual topics and challenges. Today you can’t be in Georgia without not writing about social problems, because the people’s rights are often infringed, e.g. the rights of workers, builders, miners and other people. But there are not only social problems in this poem but it is a wide, existential poem about a human who starts his life from the times of his childhood fears to cognize the universe and step by step makes conclusions in every stage of his life.

9. How did you become a writer?

I started writing poems in tenth grade. The reason of it was too banal, I fell in love with one of my schoolmates and began to dedicate her my first rhymes. I don’t love the girl anymore but the desire of writing poems hasn’t disappeared, it is going on and on.

10. How do you use the internet and social media platforms for your writing and as a place for presentation?

As I mentioned above, my poems are being published in several literary journals and also on internet websites. For me, the internet gives you a good chance to realize yourself, to present your thoughts and feelings to the audience who also has a good opportunity to read and analyse your poems.